Der Kalabrien-Bluff - Teil IV
Maria´s letzte Worte waren, dass ihre Schwägerin nur bis ca. Dienstag bleiben würde, danach könnten wir ohne Probleme zu ihrer Nachbarin gehen, uns den Schlüssel geben lassen und umziehen. Wir würden dann sogar nur die Nächte in der, ich nenne es mal Residenzferienwohnung, bezahlen, und in ihrer Wohnung dürften wir dann den Rest der Woche umsonst verbringen. Ein Wehrmutstropfen, wobei mir ehrlich gesagt die bereits eingeplanten 250 € nicht mehr so wichtig waren wie mein erster richtiger Urlaub seit einigen Jahren.
Am zweiten Tag sollte uns dann natürlich nicht mehr nur der Pool reichen, wir wollten ans Meer. Unsere Hotel-Wirtin erklärte uns, dass es eine Abkürzung, eine Art Schleichweg direkt zum Meer, gäbe. Dieser führte auch direkt durch ein Dickicht aus Schilfrohr und anderen Pflanzen steil bergab zum Strand. Ein Abenteuer, vor allem wenn man bedenkt, dass es in Teilen Süditaliens durchaus noch Giftschlangen gibt.
Am Meer angekommen stellten wir fest, dass dieses zwar da war und auch reichlich, aber zum herankommen hätten wir eine kleine Bergsteigerausrüstung gebraucht. Es waren große Steine anstatt eines einladenden Strandes die uns erwarteten. Gut, Maria hatte wohl auch etwas in dieser Art angedeuted. Wir liefen also ca. 500 m die Küste entlang und entdeckten schliesslich ein Stück Sandstrand, an dem man sich niederlassen konnte.
Und das Meer dort war wirklich fantastisch. Fische waren dort zu sehen bis an den Strand, woraufhin ich mir gleich eine Taucherbrille kaufte. Allerdings auch Schwimmschuhe, denn die Steine liesen ein schmerzfreies ins Meer gehen Barfuß nicht zu.
So warteten wir schliesslich erst einmal ab und hofften zunächst täglich auf die Nachricht von unserer Urlaubsvermittlerin, dass die böse Schwägerin sich nun endlich verflüchtigt habe und wir umziehen könnten.
Ein gewisser Unmut gegenüber Maria hatte sich bereits angestaut, denn Das Dörfchen "Joppolo" lag durchaus nicht in Tropea, dem wohlbekannten und belebten Ferienort, sondern 20 km davon entfernt. Ein von ihr beschriebenes aufregendes Nachtleben fand maximal in der einzig vorhanden Strandbar statt, welche dementsprechend auch Getränkepreise ansetzte, dass uns bereits die Urlaubskasse knapp zu werden drohte.
Bis Mittwoch hatte wir nun schliesslich mehr oder weniger geduldig ausgeharrt. Auf unsere ersten SMS kam ja wieder mal keine Antwort...
Fortsetzung folgt....
Am zweiten Tag sollte uns dann natürlich nicht mehr nur der Pool reichen, wir wollten ans Meer. Unsere Hotel-Wirtin erklärte uns, dass es eine Abkürzung, eine Art Schleichweg direkt zum Meer, gäbe. Dieser führte auch direkt durch ein Dickicht aus Schilfrohr und anderen Pflanzen steil bergab zum Strand. Ein Abenteuer, vor allem wenn man bedenkt, dass es in Teilen Süditaliens durchaus noch Giftschlangen gibt.
Am Meer angekommen stellten wir fest, dass dieses zwar da war und auch reichlich, aber zum herankommen hätten wir eine kleine Bergsteigerausrüstung gebraucht. Es waren große Steine anstatt eines einladenden Strandes die uns erwarteten. Gut, Maria hatte wohl auch etwas in dieser Art angedeuted. Wir liefen also ca. 500 m die Küste entlang und entdeckten schliesslich ein Stück Sandstrand, an dem man sich niederlassen konnte.
Und das Meer dort war wirklich fantastisch. Fische waren dort zu sehen bis an den Strand, woraufhin ich mir gleich eine Taucherbrille kaufte. Allerdings auch Schwimmschuhe, denn die Steine liesen ein schmerzfreies ins Meer gehen Barfuß nicht zu.
So warteten wir schliesslich erst einmal ab und hofften zunächst täglich auf die Nachricht von unserer Urlaubsvermittlerin, dass die böse Schwägerin sich nun endlich verflüchtigt habe und wir umziehen könnten.
Ein gewisser Unmut gegenüber Maria hatte sich bereits angestaut, denn Das Dörfchen "Joppolo" lag durchaus nicht in Tropea, dem wohlbekannten und belebten Ferienort, sondern 20 km davon entfernt. Ein von ihr beschriebenes aufregendes Nachtleben fand maximal in der einzig vorhanden Strandbar statt, welche dementsprechend auch Getränkepreise ansetzte, dass uns bereits die Urlaubskasse knapp zu werden drohte.
Bis Mittwoch hatte wir nun schliesslich mehr oder weniger geduldig ausgeharrt. Auf unsere ersten SMS kam ja wieder mal keine Antwort...
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