Der Kalabrien-Bluff - Teil III

Veröffentlicht auf von Caputo

Abgesehen davon dass das Navi uns komischerweise irregeführt hat und uns bereits erzählte, wir seien schon am Ziel, 20 km vom eingegebenen Ziel entfernt, waren wir auch erstmal froh, Maria und Anhang zu sehen.
Auch die so böse Schwester mit ihrem Freund kam uns zu begrüßen. Und dies ganz normal, ohne irgendwelche Anzeichen, uns nicht zu mögen oder dass wir und unser geplanter Urlaub ihr egal seien. Maria lästerte lautstark über sie, allerdings natürlich in deutsch, so dass weder sie noch ihr Verlobter etwas davon verstehen konnten.

Sofort ging Maria mit uns zur "Nachbarin", welche, wie sich herausstellte, eine Art Hotel-Ferienwohnungs-Residenzanlage führte! Daher war es also im nachhinein betrachtet gar nicht soooo verwunderlich, dass sie noch eine Wohnung frei hatte!

Nach einer kurzen Einführung, in der sie meiner Verlobten unser neues 20 quadratmeter-Domizil mit eleganter Zusatzmatratze präsentierte, in welchem zu allem Glück nur noch ein wenig Platz fehlte, machte sie sich auch schon sehr schnell auf den Weg zurück nach Mailand.
Hätte sie nicht schon den ganzen Tag gewartet auf uns und bereits am Telefon angekündigt, dass sie noch heute abreisen wollen, hätten wir vielleicht schon hier etwas mehr als stutzig werden müssen.
Doch nach der langen Reise wäre uns wohl auch ein geräumiger Schuhkarton recht gewesen. Über den ersten Schock hinweg half uns einzig und allein die Tatsache, dass die Hotelanlage über einen Swimmingpool für ihre Gäste verfügte.

Fortsetzung folgt.....
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