Der Kalabrien-Bluff - Teil II
Etwas skeptisch wurden wir dann, als der versprochene Anruf oder die SMS mit der Adresse, die wir dann anfahren sollten, bis Mittwoch, also 2 Tage vor unserer Abfahrt, immer noch nicht kam. Am Donnerstag abend schliesslich, und auch erst nachdem wir ihren Verlobten angeschrieben haben, kam dann endlich ein Rückruf. Und zwar vom Verlobten selbst. Dass wir eine Adresse brauchten hat er zwar erst mal gar nicht verstanden, aber er gab uns ja gleich Maria ans Rohr. Diese erzählte uns erstmal, dass es eine Adresse im eigentlichen Sinn wohl gar nicht gäbe, dann aber wieder doch, alles sehr merkwürdig. Aber gut, Urlaubsvorfreude macht wohl auch ein wenig blind, und mit einem genaueren Ortsnamen und einer Strasse konnten wir endlich beruhigt schlafen. Bis dann am nächsten Tag wieder ein Anruf kam: Die erste Nacht würden wir wohl ca. zu 9. in der Wohnung schlafen müssen. Kein Problem, wir sind flexibel, und 50 € Abschlag vom Preis hatte sie uns auch gleich versprochen, also nur noch 200 € die Woche! Yippi
Kurz danach kam aber wohl wieder ein Anruf (die Anrufe gingen natürlich alle direkt an meine Freundin und immer im ungünstigsten Moment, z.B. morgens in der Metro, etc.
Die Schwester sei wohl entschlossen länger zu bleiben, da sie ja so eine unmögliche Person sein müsse, interessiere es sie auch einen Dreck, dass wir bereits 3 Monate im Vorraus reserviert haben. Allerding liesen wir dies nicht unser Problem sein. Maria sollte eine Lösung finden, immerhin war es nun etwas knapp für eine Reiseumbuchung. Schon ziemlich unvorstellbar, was sie sich dabei gedacht haben muss, uns einen Tag vor Abreise abzuwimmeln.
Am nachmittag des selben Tages war auch schon eine Lösung gefunden: Die Nachbarin habe noch eine freie Wohnung. Perfekt! Hauptsache ne Unterkunft und auch noch ohne eine stressige erste Nacht zu neunt. Dafür zwar wieder für 250 €, aber egal.
Mein Freund aus dem schönen Frankenland war am Donnerstag abend nun auch eingetroffen, und nachdem meine Verlobte und ich noch am Freitag gearbeitet haben, ging die Reise auch abends um 20 Uhr los gen Süden.
Auch Maria war nun per Handy erreichbar und kontaktierte sogar uns um zu fragen, ob alles o.k. sei. Mit dem "Partybus" kamen wir dann also ca. nach 20 Stunden im schönen Joppolo an! Autobahn war ja schön, nur hörte diese nach Neapel leider auf und die letzten ca. 400 km mussten wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h fortführen.
Aber der Blick auf das strahlend blaue Meer entschädigte uns für die langen Reisestrapazen. Fürs erste......
Fortsetzung folgt.............
Kurz danach kam aber wohl wieder ein Anruf (die Anrufe gingen natürlich alle direkt an meine Freundin und immer im ungünstigsten Moment, z.B. morgens in der Metro, etc.
Die Schwester sei wohl entschlossen länger zu bleiben, da sie ja so eine unmögliche Person sein müsse, interessiere es sie auch einen Dreck, dass wir bereits 3 Monate im Vorraus reserviert haben. Allerding liesen wir dies nicht unser Problem sein. Maria sollte eine Lösung finden, immerhin war es nun etwas knapp für eine Reiseumbuchung. Schon ziemlich unvorstellbar, was sie sich dabei gedacht haben muss, uns einen Tag vor Abreise abzuwimmeln.
Am nachmittag des selben Tages war auch schon eine Lösung gefunden: Die Nachbarin habe noch eine freie Wohnung. Perfekt! Hauptsache ne Unterkunft und auch noch ohne eine stressige erste Nacht zu neunt. Dafür zwar wieder für 250 €, aber egal.
Mein Freund aus dem schönen Frankenland war am Donnerstag abend nun auch eingetroffen, und nachdem meine Verlobte und ich noch am Freitag gearbeitet haben, ging die Reise auch abends um 20 Uhr los gen Süden.
Auch Maria war nun per Handy erreichbar und kontaktierte sogar uns um zu fragen, ob alles o.k. sei. Mit dem "Partybus" kamen wir dann also ca. nach 20 Stunden im schönen Joppolo an! Autobahn war ja schön, nur hörte diese nach Neapel leider auf und die letzten ca. 400 km mussten wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h fortführen.
Aber der Blick auf das strahlend blaue Meer entschädigte uns für die langen Reisestrapazen. Fürs erste......
Fortsetzung folgt.............
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