Berlusconi in Ofense

Veröffentlicht auf von Caputo

Noch immer ist das Hauptthema natürlich der Angriff auf Berlusconi.
Berichte über dessen Kopfschmerzen und seine Durchhalteparolen mühen sich durch die Presse.
Inzwischen laufen natürlich auch Diskussionen über die Leibwächter Berlusconis, die keineswegs zu unterschätzen sind.
Aber einen Premier wie Berlusconi, dessen effektivste Waffe stets seine nähe zum Volk war und ist, kann man nur schwer vor jeglichem Unheil bewahren.

Natürlich kann man zu dem Attentat stehen wie man will, auch ich persönlich bin nicht für Gewalt. Aber es gibt mittlerweile auch Stimmen, die eine Inszenierung des Vorfalls von Berlusconi selbst nicht für ganz unmöglich halten. Gab es doch wirklich ein Klima, dass Berlusconi in den Tagen zuvor fast zum Rücktritt bewegt hätte.
Scharfe Worte der Opposition, der Staatspräsidenten und selbst aus den eigenen Reihen blieben nicht aus.
Von einer drohenden "Berlusconi-Monarchie" war bereits die Rede.
Dies ist nun natürlich erst einmal vom Tisch.
Die Defensive des Premiers hat sich in eine Offensive gewandelt, und das ist sowieso seine Paraderolle.
Selbst seine Frau kam zum Krankenbett ihres Noch-Ehemannes geeilt, dem sie vor kurzem noch ca. 40 Millionen Euro im Jahr als Abfindung aus der Tasche ziehen wollte.
Werbung

Veröffentlicht in Ausland

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post