Mailänder Freibadsaison
Was kann man von einem mailänder Freibad erwarten? Laufstege, die bis ins Wasser reichen? Grüne, saftige Wiesen mit Liegestühlen, wie an den Teutonengrill´s von Bibione oder Rimini?
Nicht ganz. Das von uns gewählte Freibad verfügte über ein sehr großes Becken, mit einer Insel, auf der sich hauptsächlich die überhormonisierte Jugend tummelte, um ins Wasser zu springen.
Das Becken war so gestaltet, dass verschiedene Tiefen erreicht werden konnten, ohne das Becken zu verlassen.
Die saftigen, grünen Rasenflächen gab es allerdings kaum. Überwiegend bestand der Liegebereich des Freibades aus Beton. Relativ unromantisch, aber auch wieder praktisch für den Liegestuhlverleih.
Komplexe konnte aber tatsächlich bekommen, wer nur leicht über seinem BMI-Ideal- bis Wohlfühlgewicht liegt. Der großteil der Mailänder, die sich in das Freibad begeben, ist wirklich relativ gut gebaut.
Der Eintritt mit 5.50 € war nun zwar auch nicht gerade ein Schnäppchen, aber noch gut unter den Befürchteten Wahnvorstellungen von 8 - 10 € pro Person unserer Arbeitskollegen.
Das Springen vom Beckenrand, in deutschen Frei- und Hallenbädern Grund zur sofortigen Eröffnung eines Strafverfahrens, wurde vom "Salvataggio", dem Bademeister, nur mit einem scharfen Pfiff aus der Trillerpfeife geandet, wenn der Aufschlag auf dem Wasser jemand anderen hätte treffen können.
Ein Grund für erhöhte Aufregung des Part-Time Rettungsschwimmers war allerdings, wenn einer der sich im Wasser befindlichen Freibadgäste es wagte, seine BADEKAPPE abzunehmen! Ja, richtig gelesen, in einem Mailänder Freibad, und natürlich auch in den Hallenbädern, herrscht Badekappen-Pflicht!!
Davon hatte ich zwar gehört, aber wie die Helm-Trage-Vorschrift für Rollerfahrer hielt ich auch dies nur für eine unverbindliche Verhaltensempfehlung. Dem war allerdings nicht so!
Am Ende sind wir alle gut gelaunt und gerötet nachhause gegangen.
Nicht ganz. Das von uns gewählte Freibad verfügte über ein sehr großes Becken, mit einer Insel, auf der sich hauptsächlich die überhormonisierte Jugend tummelte, um ins Wasser zu springen.
Das Becken war so gestaltet, dass verschiedene Tiefen erreicht werden konnten, ohne das Becken zu verlassen.
Die saftigen, grünen Rasenflächen gab es allerdings kaum. Überwiegend bestand der Liegebereich des Freibades aus Beton. Relativ unromantisch, aber auch wieder praktisch für den Liegestuhlverleih.
Komplexe konnte aber tatsächlich bekommen, wer nur leicht über seinem BMI-Ideal- bis Wohlfühlgewicht liegt. Der großteil der Mailänder, die sich in das Freibad begeben, ist wirklich relativ gut gebaut.
Der Eintritt mit 5.50 € war nun zwar auch nicht gerade ein Schnäppchen, aber noch gut unter den Befürchteten Wahnvorstellungen von 8 - 10 € pro Person unserer Arbeitskollegen.
Das Springen vom Beckenrand, in deutschen Frei- und Hallenbädern Grund zur sofortigen Eröffnung eines Strafverfahrens, wurde vom "Salvataggio", dem Bademeister, nur mit einem scharfen Pfiff aus der Trillerpfeife geandet, wenn der Aufschlag auf dem Wasser jemand anderen hätte treffen können.
Ein Grund für erhöhte Aufregung des Part-Time Rettungsschwimmers war allerdings, wenn einer der sich im Wasser befindlichen Freibadgäste es wagte, seine BADEKAPPE abzunehmen! Ja, richtig gelesen, in einem Mailänder Freibad, und natürlich auch in den Hallenbädern, herrscht Badekappen-Pflicht!!
Davon hatte ich zwar gehört, aber wie die Helm-Trage-Vorschrift für Rollerfahrer hielt ich auch dies nur für eine unverbindliche Verhaltensempfehlung. Dem war allerdings nicht so!
Am Ende sind wir alle gut gelaunt und gerötet nachhause gegangen.
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