Wahldisaster in Italien
Es ist wohl die größte Enttäuschung, die man sich vorstellen kann. In politischer und charakterlicher Sicht.
In 13 Regionen haben die Italiener gewählt, bis gestern nachmittag um 15 Uhr.
Und das Ergebnis ist, das Silvio Berlusconi in fast allen Regionen den Sieg davon getragen hat.
Erklärlich wird das nur, betrachtet man das Fernsehprogramm, welches in den letzten Wochen natürlich überwiegend Parteiangehörige der "Popolo della Liberta" (deutsch=Volk der Freiheit), Berlusconis Nachfolgepartei der "Forza Italia", zeigte.
Trotz aller Eskapaden, auf den Leib geschneiderten Gesetze und lächerlichen Aussagen des Cavaliere gelang es der Opposition nicht, das Ruder der politischen Macht herumzureissen.
Vielleicht aber weitaus bedenklicher sind die Erfolge der "Lega Nord", Partei berühmt für ihren Wunsch nach einer Abspaltung des Nordens vom Süden und radikaleren Maßnahmen gegen die Einwanderer Flut.
Ihr Vorsitzender Bossi, vom Typ eher der unsympatische, betrunkene Opa von nebenan den keiner braucht, schlug zwar in der letzten Zeit ruhigere Töne an, der doch Erfolg und die in manchen Regionen fast schon Sitze-Gleichheit zum Koalitionspartner weckt berechtigte Befürchtungen, dass sich dies bald ändern könnte.
In 13 Regionen haben die Italiener gewählt, bis gestern nachmittag um 15 Uhr.
Und das Ergebnis ist, das Silvio Berlusconi in fast allen Regionen den Sieg davon getragen hat.
Erklärlich wird das nur, betrachtet man das Fernsehprogramm, welches in den letzten Wochen natürlich überwiegend Parteiangehörige der "Popolo della Liberta" (deutsch=Volk der Freiheit), Berlusconis Nachfolgepartei der "Forza Italia", zeigte.
Trotz aller Eskapaden, auf den Leib geschneiderten Gesetze und lächerlichen Aussagen des Cavaliere gelang es der Opposition nicht, das Ruder der politischen Macht herumzureissen.
Vielleicht aber weitaus bedenklicher sind die Erfolge der "Lega Nord", Partei berühmt für ihren Wunsch nach einer Abspaltung des Nordens vom Süden und radikaleren Maßnahmen gegen die Einwanderer Flut.
Ihr Vorsitzender Bossi, vom Typ eher der unsympatische, betrunkene Opa von nebenan den keiner braucht, schlug zwar in der letzten Zeit ruhigere Töne an, der doch Erfolg und die in manchen Regionen fast schon Sitze-Gleichheit zum Koalitionspartner weckt berechtigte Befürchtungen, dass sich dies bald ändern könnte.
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