Sommerloch....

Veröffentlicht auf von Caputo

So langsam kehrt Ruhe ein in der Großstadt Mailand. So wie in fast allen großen Städten Italiens ist die Zeit von Ende Juli bis Ende August eine art umgekehrter Ausnahmezustand. Spaziergänge auf der Hauptverkehrsstrasse werden möglich.

Nachteile hat es natürlich auch, dass mehr als die hälfte aller Mailänder im August die Stadt nahezu fluchtartig verlässt. So werden z.B. auch die öffentlichen Verkehrsmittel auf Sommerfahrplan umgestellt.

Wo vorher der Bus alle 5 minuten kam, dauert es nun über 10. Und dann natürlich sind diese Busse, züge oder Metros vollgestopft mit den zuhausegeblieben.

Vor ca. 10 Jahren muss es aber noch wesentlich schlimmer gewesen sein. Kaum eine Apotheke die offen hat, ein Arzt der Dienst hat oder ein Kleinhändler der offen hat.

Auch die sog. "Tabacchi"-Läden, bei den deutschen Raucher-Touristen beliebt und verhasst zugleich, da sie quasi unumgänglich sind, will man Zigaretten erwerben.

Auch wenn die Bindung des Tabakwarenverkaufs in Italien an die Tabacchi schon vor Jahren aufgehoben wurde, hat sich eine Mentalität von Automaten und Supermarkt - Zigaretten nicht wirklich durchgesetzt.

Zu unsicher sind die Automaten, zu Kriminalitätsanfällig.

Aber die Tabacchi erfüllen auch verschiedene andere Aufgaben. So kann ein Großteil der monatlichen Rechnungen dort direkt einbezahlt werden, ohne lange Warteschlangen in den Postfilialen in Kauf zu nehmen. Es können Parktickets erworben werden (auch hier keine Automaten > siehe Zigaretten) oder andere wichtige Dinge.

 

 

 

Fortsetzung folgt. ...

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