Endjahresstimmung und eine gute Idee

Veröffentlicht auf von Caputo

In Italien herrscht im Moment eine relative Ruhe vor dem Jahresende. Abgesehen natürlich in den von starken Unwettern und Regenfällen betroffenen Regionen Puglien, Emilia Romagna und Liguria.

Eine erstaunlich gute Idee kommt zu guter Letzt ausnahmsweiße von kirchlicher Seite.

Und zwar geht es dabei um die sehr beliebten Patenschaften armer Kinder in der dritten Welt. Der Kardinal von Neapel ist Befürworter von Patenschaften in der Nähe, anstelle immer nur auf Distanz. Natürlich haben wir als relativ reiche Industrienationen eine gewisse Verpflichtung gegenüber ärmeren Ländern.
Doch gibt es Armut auch vor der Haustür. Viele Kinder in Neapel beispielsweise leben auf der Straße und können aufgrund mangelnder Infrastruktur oder gar finanzieller Mittel nicht betreut werden.
Und um eben genau letztere etwas anzuheben sei eine Patenschaft doch genau das richtige.
Für ca. 30 € im Monat, also 1 € am Tag, können man einem Kind schon helfen.
Meiner Meinung nach eine wirklich gute Idee. Das ganze bewirbt der Kardinal natürlich zunächst in Italien, denn natürlich ist es für viele "Ausländer" kein großer Unterschied, ob das arme Patenkind nun aus Afrika oder Caserta kommt.
Und genau der Gedanke der nähe und nationalen Verbundenheit spielt ja eine große Rolle.
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