Sprachkurs

Veröffentlicht auf von Caputo

Gestern abend hatte ich wieder meinen Italienisch-Sprachkurs mit dem aufgedrehten Papagei.
Das es besser war als beim ersten Mal kann ich durchaus behaupten, aber woran dies lag ist mir nicht ganz klar. Entweder hatte man sich einfach nach dem ersten Schock nur noch auf das schlimmste eingestellt, oder aber mir war gestern mehr oder weniger einfach nur klar, dass ich nicht zum Spaß daran teilnehme, sondern um etwas zu lernen.
Und vielleicht ist ja diese aufgedrehte Lernmethode gar nicht einmal so schlecht.
Als ich meine ersten Englisch-Stunden in der Schule hatte, fing unsere Lehrerin an, uns wie kleinen Kindern mit Musik und Liedern und was weiss ich nicht alles die Sprach nahezubringen.
Für einen heranwachsenden Pupertären Drecksack wie ich nun auch mal einer war gibt es natürlich nichts schlimmeres.
Aber im nachhinein betrachtet war dies wohl genau die richtige Methode, und vielleicht auch der Grund, warum mir der Einstieg in das erlernen einer Sprach so leicht fiel.

Wir durften auch 2 neue Schülerinnen begrüßen. Eine muntere mit-end-50erin, die zur Pflege ihres Enkelkindes nach Italien kam (leider auch eine deutsche) und eine frisch verheiratete Belgraderin.
Die hohe Anhäufung von deutschen in meinem Kurs ist zwar nicht so toll, aber wir haben es glücklicherweise geschafft, von Anfang an nicht viel deutsch untereinander zu sprechen. Zumindest habe ich mich dagegen gesträubt.
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