Der Kalabrien Urlaub - Die guten Seiten
Natürlich hatte der Urlaub nicht nur Schattenseiten. Immerhin haben wir ja immer wieder "das beste daraus gemacht". Abgesehen von dem beengten Raumangebot im Zimmer hatte unsere Hotelzimmer-Residenzanlage ja wenigstens einen Pool zu bieten. Und da ich nicht unbedingt der Freund von 8 Stunden Dauersonnen am Strand bin, genauso wenig wie mein mitgereister Kumpel Christian, konnten wir uns wenigstens am frühen nachmittag auf den Rückweg machen (der ja wieder durch den Dschungel führte, aber ich bin ja schon still) und uns nach der Mittagsruhe noch ein wenig an den Pool legen.
Und außerdem hatte das Zimmer sogar eine Klimaanlage. Nicht verkehrt bei ca. 35 Grad im Schatten.
Wer wirklich gerne scharf isst, der muss auch nicht unbedingt nach Mexico fliegen, was auch die lästige Schweinegrippe Quarantäne spart. Am Sonntag nach unserer Ankunft war ja bereits Markt, was uns die Gelegenheit bot, direkt unsere Wocheneinkäufe zu erledigen. Am Wurststand entschieden wir uns für ein paar der Herumhängenden Würstchen. Auf unsere Nachfrage, ob diese Scharf seien, ernteten wir nur ein nüchternes Nein. Schade, aber Wurst braucht der Mensch, und so nahmen wir trotzdem welche mit. Umso freudiger war unsere Überraschung, als wir zuhause feststellen durften, dass diese sehr wohl eine gute Schärfe besaßen. Ähnlich ging es uns mit den eingelegten Oliven, dass hatten wir aber noch vor Ort austesten können.
Für meine Freundin war dies weniger lustig. Da sie scharfes Essen grundsätzlich ablehnt, bot auch das Dorffest am Montag abend eine weitere Überraschung: Beide angebotenen Nudelgerichte, für welche wir uns entschieden hatten, waren ordentlich geschärft. Aber die Wassermelone schmeckt ihr.
Womöglich wäre sie auf Dauer draufgegangen, aber Frauen sind ja meist ganz froh darüber, wenn der Urlaub nicht unnötigerweise in einem Freßgelage endet.
Am Donnerstag abend führte uns unser verzweifelter Trieb nach Urlaubsstimmung nach Ricadi, ein ca. 5 km entferntes, ähnlich schwach besiedeltes Dorf, welches allerdings zum Jährlich Fest der "Cipolla", der Zwiebel einlud. Und dass wir diesem Gemüse doch viel zu wenig Aufmerksamkeit und vor allem Dankbarkeit widmen, wurde uns bereits am Eingang klar. Zu essen gab es ein Menü bestehend aus Zwiebelsuppe, Zwiebelpizza, Bratwurst mit Zwiebelsalsa und einem (zwiebelfreien) Wein, zum Abschluss einen Kräuterlikör, vermutlich aus Zwiebeln. Welch eine Nacht!!
Unser Rückweg nach Milano verlief übrigens sehr flüssig, die Strasse war frei und zudem wesentlich besser ausgebaut, ausserdem waren wir nach unserem morgendlichen Urlaubsabschied im Pool noch vollgetankt mit Erholung.
Und außerdem hatte das Zimmer sogar eine Klimaanlage. Nicht verkehrt bei ca. 35 Grad im Schatten.
Wer wirklich gerne scharf isst, der muss auch nicht unbedingt nach Mexico fliegen, was auch die lästige Schweinegrippe Quarantäne spart. Am Sonntag nach unserer Ankunft war ja bereits Markt, was uns die Gelegenheit bot, direkt unsere Wocheneinkäufe zu erledigen. Am Wurststand entschieden wir uns für ein paar der Herumhängenden Würstchen. Auf unsere Nachfrage, ob diese Scharf seien, ernteten wir nur ein nüchternes Nein. Schade, aber Wurst braucht der Mensch, und so nahmen wir trotzdem welche mit. Umso freudiger war unsere Überraschung, als wir zuhause feststellen durften, dass diese sehr wohl eine gute Schärfe besaßen. Ähnlich ging es uns mit den eingelegten Oliven, dass hatten wir aber noch vor Ort austesten können.
Für meine Freundin war dies weniger lustig. Da sie scharfes Essen grundsätzlich ablehnt, bot auch das Dorffest am Montag abend eine weitere Überraschung: Beide angebotenen Nudelgerichte, für welche wir uns entschieden hatten, waren ordentlich geschärft. Aber die Wassermelone schmeckt ihr.
Womöglich wäre sie auf Dauer draufgegangen, aber Frauen sind ja meist ganz froh darüber, wenn der Urlaub nicht unnötigerweise in einem Freßgelage endet.
Am Donnerstag abend führte uns unser verzweifelter Trieb nach Urlaubsstimmung nach Ricadi, ein ca. 5 km entferntes, ähnlich schwach besiedeltes Dorf, welches allerdings zum Jährlich Fest der "Cipolla", der Zwiebel einlud. Und dass wir diesem Gemüse doch viel zu wenig Aufmerksamkeit und vor allem Dankbarkeit widmen, wurde uns bereits am Eingang klar. Zu essen gab es ein Menü bestehend aus Zwiebelsuppe, Zwiebelpizza, Bratwurst mit Zwiebelsalsa und einem (zwiebelfreien) Wein, zum Abschluss einen Kräuterlikör, vermutlich aus Zwiebeln. Welch eine Nacht!!
Unser Rückweg nach Milano verlief übrigens sehr flüssig, die Strasse war frei und zudem wesentlich besser ausgebaut, ausserdem waren wir nach unserem morgendlichen Urlaubsabschied im Pool noch vollgetankt mit Erholung.
Werbung